Über mich

    Hi, ich bin Tobias.

    44 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, zu Hause in Paderborn. Und seit Sommer 2025 das, was ich heute mit voller Überzeugung tue: Menschen begleiten. Der Weg hierhin war alles andere als gerade.

    Tobias Falkenroth – Porträt vor grünem, unscharfem Hintergrund

    Wie alles anfing

    Ich bin damit aufgewachsen, mir Anerkennung verdienen zu müssen. Gefühlt war ich immer das schwarze Schaf — der, dessen Bestes nie ganz genug war. Also habe ich früh gelernt, was man tut, wenn man dazugehören will: funktionieren. Liefern. Beweisen.

    Diesen Beweis habe ich dann mein halbes Leben lang erbracht. Über 20 Jahre in der Metallindustrie, ungelernt angefangen, Stück für Stück hochgearbeitet. Von außen sah das nach einem ordentlichen Weg aus. Innen war es vor allem die Jagd nach dem Nicken von anderen — nie nach meinem eigenen.

    Der Punkt, an dem es kippte

    Irgendwann, Anfang 40, ging es nicht mehr. Ich hatte alles getan, was man tun soll, und trotzdem das Gefühl, am eigenen Leben vorbeizuleben. Ich habe angefangen, genau hinzuschauen — auf meine Muster, meine Prioritäten und die Frage, was eigentlich wirklich zu mir gehört. Nicht mehr von außen in Ordnung bringen, sondern von innen sortieren.

    Ein Satz ist mir dabei zum Kompass geworden:

    „Orientierung statt Optimierung."

    Nicht mehr funktionieren. Sondern wieder wissen, was wirklich zählt.

    Das ist keine schöne Floskel — das ist das Gegenteil von Optimierung. Und genau deshalb spreche ich heute von Orientierung statt Optimierung.

    Was ich heute mitbringe

    Ich bin ein Kopfmensch. Ich liebe Zahlen, Klarheit, Logik — und ich lerne bis heute, auch genau zuzuhören. Vielleicht ist das mein Vorteil: Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie weit man kommt, wenn man versucht, sich von außen in Ordnung zu bringen, und wo dieser Weg aufhört zu tragen.

    Ich glaube, dass jeder Mensch gut ist, so wie er ist — und in jedem Moment sein Bestes gibt. Hätte er es besser gekonnt, hätte er es getan. Das heißt nicht, dass alles bleiben muss, wie es ist. Aber es heißt: Du musst dich vor mir nicht erklären und nicht beweisen.

    Ich höre genau zu, sortiere Muster und Prioritäten, ordne Zusammenhänge ein und helfe dir, den nächsten eigenen Schritt klarer zu sehen. Und mir geht es nicht darum, möglichst vielen Menschen möglichst schnell zu helfen — sondern dass das, was wir zusammen tun, wirklich Gewicht hat. Etwas, das bleibt. Deshalb arbeite ich lieber mit wenigen Menschen in der Tiefe als mit vielen an der Oberfläche.

    Coaching ersetzt keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten Krise befindest oder therapeutische Unterstützung brauchst, begleite ich dich gerne dabei, die passende Hilfe zu finden.

    Ich bin kein Guru. Ich habe nicht alle Antworten. Ich bin ein Begleiter — und manchmal ist der ehrlichste Satz, den ich sagen kann: Das weiß ich auch nicht. Aber lass uns gemeinsam hinschauen.

    Der Mensch hinter dem Coaching

    Wenn ich nicht arbeite, bin ich am liebsten für mich — ein ruhiger Mensch, der wenige, dafür tiefe Verbindungen den großen Runden vorzieht. Ich lese viel und sauge Wissen auf; geprägt hat mich die Arbeit von Menschen wie Steffen Kirchner, Gerald Hüther, Vera Birkenbihl, Dieter Lange und Verena König.

    Was mich im Innersten antreibt, ist Freiheit. Das Bedürfnis, mein Leben nach meinen eigenen Vorstellungen zu gestalten, statt nach den Erwartungen anderer. Ich habe lange gebraucht, um das überhaupt zu sehen — und noch länger, um danach zu leben. Heute ist es der Maßstab, an dem ich Entscheidungen messe. Und es ist oft genau das, was auch die Menschen suchen, die zu mir kommen: nicht mehr Druck, sondern wieder das Gefühl, selbst am Steuer zu sitzen.

    An meiner Seite

    Auf diesem Weg ist meine Frau Angie an meiner Seite. Sie arbeitet eigenständig mit einem spirituell ausgerichteten Ansatz. Wenn dieser Zugang besser zu dir passt, findest du ihr Angebot hier.

    Mehr über Angies Arbeit findest du unter angiefalkenroth.de

    Der Rahmen

    Heute bin ich zertifizierter Business- und Life Coach (IHK), Lehrtrainer beim Sportbildungswerk NRW und arbeite mit der VHS Paderborn und dem KreisSportBund Paderborn zusammen. Aber das sind nur die Rahmen. Worum es wirklich geht, ist das hier: dass du wieder weißt, was deins ist.

    Das (IHK) hinter meinem Titel steht für eine geprüfte Ausbildung mit Abschluss bei der Industrie- und Handelskammer — kein Wochenend-Zertifikat, sondern ein anerkannter, geprüfter Standard.

    Wenn sich das, was du gerade gelesen hast, vertraut anfühlt — dann lass uns reden.

    Das Erstgespräch ist kostenlos, und es geht erst einmal nur darum, ob wir zusammenpassen.

    Kostenloses Erstgespräch